Abende zu Familienaufstellungen

Familienaufstellungen – Symptomaufstellungen - Krankheitsaufstellungen


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Abende zu Familienaufstellungen – Symptomaufstellungen – Krankheitsaufstellungen - beruflichen Aufstellungen




Falls Sie persönlich eine Familienaufstellung durchführen möchten, bitte im Vorfeld einen Stammbaum erstellen und die unten aufgeführten „wichtigen Ereignisse in Familien“ dabei berücksichtigen.


Nachfolgend eine kurze Erläuterung zu meiner Aufstellungsarbeit und zu den Möglichkeiten, an den Abenden mit einer eigenen Aufstellungsarbeit oder ohne eigene Aufstellungsarbeit teilzunehmen.



 Das Aufstellungsverfahren

Eine Familienaufstellung oder Krankheitsaufstellung findet in der Regel in einer (kleinen oder auch größeren) Gruppe statt. Beim Aufstellungsverfahren wird unterschieden zwischen unterschiedlichen Aufstellungsmöglichkeiten:  Familienaufstellungen, Krankheitsaufstellungen, Symptomaufstellungen, Organisationsaufstellungen bzw. beruflichen Aufstellungen. Aufstellungen können in einer Gruppe oder in Einzelsitzungen (Therapie, Beratung) durchgeführt werden, wobei eine Familienaufstellung , die in einer Einzelsitzung und nicht in einer Gruppe durchgeführt wurde, nicht die gleiche Kraft und nicht die gleiche Wirkung zeigt, da hier das sogenannte <<wissende Feld der Stellvertreter>> nicht vorhanden ist. Trotzdem ist auch diese Art der Aufstellung, die mit Symbolen arbeitet, eine gute Möglichkeit der beratenden Arbeit.

Familienaufstellungen

Die Familienaufstellungen wurden vor ca. 20 – 25 Jahren entwickelt. Ausgehend von dem persönlichen Anliegen kann entweder die Gegenwartsfamilie oder die Ursprungsfamilie (Eltern, Geschwister, Großeltern) aufgestellt werden. Es wird in der Regel über mehrere Generationen gearbeitet.

Familienaufstellungen ermöglichen, den einzelnen Menschen in seinen unbewussten Verstrickungen und unbewussten familiären Dynamiken zu erleben. Diese besitzen Kraft über sein Leben, man würde sagen, dass sie seine „Schicksalskonstellation“ sind. Unser bewusstes Erleben, Denken und Fühlen wird zum großen Teil – auch wenn es schwierig zu verstehen ist – von diesen Dynamiken gesteuert.

Diese generationsüberschreitenden Auswirkungen familiärer Kräfte (Prägungen) und deren vielfach leidvolle Auswirkung im alltäglichen Leben, in Partnerschaft und in der Beziehung zu den Kindern wurde schon lange vor der Entwicklung der Methode des Familienstellens in der familientherapeutischen Literatur aufgezeigt. ( z.B. von Ivan Borszomeny-Nagy in seinem Werk „Unsichtbaren Bindungen“, in den Werken von Helm Stierlin zur Familientherapie und von vielen anderen Therapeuten).

Durch die Entwicklung hin zu den Familienaufstellungen ist es möglich geworden, die Vorgänge  in Familien, die zu emotionalem Leid, emotionalen und somatischen Krankheiten führen können, zu erfahren, und im Rahmen der Aufstellung Lösungen zu suchen, die sowohl die Kräfte der Familie stärken als auch die lösungsorientierten Kräfte der Person, die aufstellt, zu fördern. Dies geschieht insbesondere über die „inneren Bilder", über emotionale Trauerprozesse, über geistige Erkenntnisprozesse, über die Bedeutung des eigenen Platzes in der Familie und dessen Re-Inszenierung in aktuellen Lebenszusammenhängen, über das Erleben der ursprünglich verstrickenden Ereignisse, über die „Begegnung“ mit den wichtigen zur Familie gehörenden – oft auch schon verstorbenen – Familienmitgliedern. Der „Heilungsprozess“ ist vielfältig und benötigt oft Zeit, bis sich das Aufstellungsgeschehen integriert hat. Die Teilnehmenden der Aufstellungsgruppe sind bei diesem Weg in die Familie gute und respektvolle Begleiter.


Sollten Sie eine Familienaufstellung durchführen wollen, ist es gut, im Vorfeld der Aufstellung einen Stammbaum zu erstellen mit den wichtigen Ereignissen in Ihrem Familiensystem über drei Generationen (bis zu den Großeltern und deren Geschwistern), wenn möglich mit Angabe der Jahreszahlen der Geburten, Todestage und anderen wesentlichen Ereignissen.
Traumatische Ereignisse in Familien wirken sich über mehrere Generationen aus – von daher ist eine gute Vorarbeit hilfreich für die Familienaufstellung.


Wichtige Ereignisse in Familien:
Hat jemand von den Eltern, Großeltern oder deren Geschwistern ein besonders schweres Schicksal gehabt, z. B. Schwerwiegende Unfälle oder Krankheiten, Sucht, körperliche / geistige Behinderung, früher Tod, Suizid, Tod einer Frau bei der Geburt ihres Kindes....
Geburten: Sind Geschwister oder Halbgeschwister früh verstorben? Oder früh verstorben in der Generation der Eltern oder Großeltern ?
Sind während des 2. Weltkrieges Familienmitglieder gefallen, vermisst, geflüchtet? Gab es schwere Schicksalsschläge (Verlust von Hab und Gut, Verlust der Existenz...)
Hatten während der Zeit des 2. Weltkrieges Familienmitglieder hohe bzw wichtige Positionen ?
War ein Familienmitglied im KZ ?
Gibt es NS-Täter in der Familie ? Zugehörigkeit zur SS ? Totenkopfdivision etc ?
Ging jemand ins Kloster ?
Gab es Trennungen / Scheidungen bei den Eltern / Großeltern ?
Hatten die Eltern vor, während oder nach der Ehe oder Partnerschaft, aus der Sie hervorgegangen sind, andere wichtige Beziehungen gehabt? Sind daraus Kinder hervorgegangen. Hatten die Großeltern andere wichtige Beziehungen außerhalb oder vor ihrer Ehe gehabt ?
Wurden Kinder adoptiert ? Sind Sie ein adoptiertes Kind ?
Gab es größere Komplikationen bei Ihrer Geburt ?
Waren Sie als Baby oder Kleinkind im Krankenhaus ? Wenn ja, mit welcher Diagnose ?
Gab es in Ihrem Leben stärkere traumatische Erfahrungen ?
Geburts- und Todesdaten aller Familienangehörigen über 3 Generatinen (bis zu den Großeltern) soweit möglich.




Paarbeziehung: Im Fall einer Krise oder immer wiederkehrender Probleme (Elternschaft, Paarbeziehung) ist es hilfreich, das Seminar gemeinsam mit dem Ehepartner / Lebenspartner / Lebenspartnerin zu besuchen. Sofern das nicht möglich sein sollte, kann auch nur eine Person aufstellen (die Teilnahme des Partners/ der Partnerin in den Seminarkosten enthalten, da in meinen Aufstellungsseminaren die Kosten ausschließlich auf die Aufstellungsarbeit und das Beratungsgespräch beziehen, und nicht auf die Anzahl der Familienteilnehmer).


Symptome bei Kindern (Verhaltenssymptome oder Krankheitssymptome): bei beunruhigendem / problematischem Verhalten von Kindern kann eine Familienaufstellung oft sehr hilfreich sein ! Vielfach liegt unter einem problematischem Verhalten eines Kindes / von Kindern eine generationsübergreifende Dynamik, in die das Kind einbezogen ist. Bei unterschiedlichen oder auch häufigen körperlichen und emotionalen Symptomen (Immunsystem, Stottern, Tics, psychotische Symptomatik …) ist es ebenfalls empfehlenswert, wenn Mutter und Vater zur Aufstellung gemeinsam erscheinen. Die Veränderungschancen sind oft überwältigend !


Menschen in therapeutischer Behandlung: Bei stärkeren emotionalen Erkrankungen wie „mittlere oder schwere Depression“, Borderline, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen bitte in einem Vorgespräch mit mir klären, ob eine Familienaufstellung sinnvoll ist bzw zu diesem Zeitpunkt sinnvoll ist. Sollten Sie wegen einer neurotischen Erkrankung in Therapie sein (Panik, Zwänge, Angststörungen...) bitte bei der Anmeldung mit angeben. Eine Teilnahme des Therapeuten bei der Aufstellung ist ohne zusätzliche Kosten dann möglich. Diese Regelung bitte über eine persönliche Rücksprache mit mir vereinbaren.


Die Abende zu Familienaufstellungen / Systemaufstellungen in Wiesbaden finden regelmäßig statt. Die Termine sind weiter unten aufgeführt.

Meine Arbeit mit Familienaufstellungen und anderen Aufstellungsformen orientiert sich sowohl an dem Aufstellungsverfahren wie es sich bis heute entwickelt hat, als auch an meiner beruflichen Grundlage einer Paar- und Familientherapeutin. In Wiesbaden arbeite ich an den ufstellungsabenden mit kleinen Gruppen. Zu Beginn der Aufstellung findet ein ausführliches Beratungsgespräch zum Problem und zur Stammbaumarbeit im Rahmen der Gruppe statt.


Falls Sie eine Familienaufstellung machen möchten, jedoch mich und meine Arbeit noch nicht kennen, empfiehlt es sich, zuerst als Teilnehmer/-in ohne eigene Aufstellung einen Abend zu besuchen. So können Sie sich ein Bild davon machen, ob meine Aufstellungsarbeit Ihnen entspricht. An diesen Abenden ist es ebenfalls möglich, mit mir zu sprechen, Fragen zu stellen, und Sie erhalten einen Eindruck vom Familienstellen, indem Sie als Stellvertreter für andere Familienmitglieder aufgestellt werden.


Auch wenn ich mich wiederhole: Wichtig ist es, vor einer eigenen Aufstellung einen Stammbaum über drei Generationen zu erstellen (bis zu den Großeltern und deren Geschwistern). Dabei sollten die weiter oben aufgeführten belastenden familiären Ereignisse mit bedacht werden. Es sind gerade die belastenden Ereignisse in Familiensystemen, die auf ein Familiensystem starke Auswirkungen haben.


Eine Aufstellungsarbeit – zu der ein Beratungsgespräch als auch das abschließende Gespräch im Rahmen der Gruppe gehört – dauert ca 90 Minuten. Bei sehr schwierigen Konstellationen kann es auch länger dauern..


Kosten (eine Quittung wird ausgestellt):

  1. Für eine Teilnahme mit eigener Aufstellungsarbeit: 80,-- Euro

  2. Für eine Teilnahme ohne eigene Aufstellungsarbeit: 10,-- Euro (Ehepartner bezahlen gemeinsam 10,-- Euro)



  Termine 2017

 

08.03.2017

26.04.2017

07.06.2017

05.07.2017

02.08.2017

13.09.2017

25.10.2017

15.11.2017




Beginn: 18.15 Die Abende beginnen um 18.15, wobei ich ab 18.00 Uhr anwesend sein werde. Sie enden gegen 21.30 Uhr.

Ort: Gemeindehaus Thalkirche, Kreuzbergstr. 9, Wiesbaden-Sonnenberg


Für eine eigene Aufstellung ist es gut, sich bei mir anzumelden (Telefon oder Mail).

Als teilnehmende Person ohne eigene Aufstellung bitte kurz eine Mail senden oder ein Nachricht auf meinem Anrufbeantworter hinterlassen.


Bei Fragen zu den Abendseminaren oder zu Familienaufstellungen, beruflichen Aufstellungen oder Symptom-Aufstellungen bei psychosomatischen Erkrankungen können Sie mich gerne anrufen unter: 0157 – 563 581 25.






 

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