Dramaturgische Aufstellungen

 



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Gefühle sind räumlich,

aber ortlos, ergossene Atmosphären“

(Hermann Schmitz)




Dramaturgische Aufstellungen für Theater, Schauspiel, Literatur, Stimme und Persönlichkeit



Theater

Die systemisch-phänomenologischen Aufstellungen für Theater, Kunstformen, Rollenrepertoire und Persönlichkeit lassen erstaunliche Wirkungen erkennen auf die Qualität der Inszenierung, Gestaltung von Rollen, die Präsenz der Schauspieler und die Dichte und Dynamik der jeweiligen Werke. Es lassen sich unterschiedliche Aufstellungsformen im künstlerischen Bereich formulieren:

Über die auf ein spezielles Werk oder auch die künstlerische Rollenumsetzung hinaus kann mit einer weiteren Aufstellungsform gearbeitet werden, die jedoch mehr den allgemeinen Rahmen des „Theaters als Betrieb“ im Fokus hat :



Die „Rollenperspektive-Aufstellung“

ist eine wunderbare Möglichkeit für Schauspieler, die eigene Sichtweise zur Rolle aufzustellen und darüber einen anderen und neuartigen Kontakt zu erfahren zwischen sich als Schauspieler und der Rolle, die er verkörpert. Über das Hineinstellen - aus der Sicht des Schauspielers - der anderen wichtigen Figuren des Stücks, bzw. auch wesentlicher Gegenstände, Ideen, Ausdrucksformen, ästhetischer Mittel (wie Bühnenbild, akustischer Rahmen etc). erscheint eine „Gestalt“, welche über die Möglichkeiten der Veränderung erweiterte Perspektiven eröffnen kann.



Die „Aufstellung des Beziehungsdiagramms“

zeigt mit einem klaren Blick die – oft untergründige bzw. hintergründige – Beziehung der Figuren zueinander auf, sowie ebenfalls Aspekte ihrer Gewordenheit, also die Dynamik ihrer Vorgeschichte. Über die Möglichkeiten einer „aufbauenden Aufstellungsarbeit“ oder auch einer anschließenden gemeinsamen videogestützten Reflexion können nicht nur gute Ideen geschöpft und erprobt werden, sondern eine erstaunliche Dichte und Tiefe des Ensembles zum Stück entwickelt sich in über diese kreativen Arbeitsform.



Die „Dramen-Kontext-Aufstellung

ist eine größere Aufstellungsform, die gemeinsam erarbeitet wird. Hier ist es der Dramaturg oder der Regisseur, der die Elemente der Aufstellung zu einem Bild zusammenfügt. Hierzu würden vor allem gehören: Stellvertreter für die Figuren des Stücks, für wichtige Elemente des Stücks, für das Publikum und für den „Fokus“, das ist ein Stellvertreter für den Dramaturgen (Regisseur) persönlich. Die Arbeit kann hier unter verschiedenen Fragestellungen aufgestellt bzw. betrachtet werden: die erfolgreiche Vermittlung des Stücks zum Publikum hin, die Frage zur vorhandenen Dynamik und Beziehungsstruktur des Stücks, die Interpretation bzw. Bearbeitung durch den Dramaturgen (Regisseur), Fixierung auf bestimmte Figuren.



Die „Theater-Organisationsaufstellung“

bietet sich an als lösungsorientierte Methode, die sehr zielgerichtet hilft, die Gesamtheit des Theaters und die Ansprüche der einzelnen Bereiche produktiv in den Blick zu nehmen. Konkret sieht dies so aus, dass die leitenden Personen in ihrer Funktion über Stellvertreter aufgestellt werden, zusammen mit Stellvertreter für wichtige Bereiche bzw. Zuständigkeiten (Werkstätten, Fundus etc.). Des weiteren gehören zur „Theater-Organisationsaufstellung“ hinzu ein Stellvertreter für das „Produkt Theater“ und ein Stellvertreter für das Publikum als wesentlicher Kontextfaktor des Theaters. Der Aufstellung voraus geht – wie bei allen anderen Aufstellungsformen auch – eine gemeinsame Reflexion zur Absicht des Aufstellens und eine Sammlung von Fragestellungen an die Aufstellung.





Literatur – literarische Aufstellungen

Ähnliche Fragestellungen wie oben aufgeführt können auch an ein literarisches Werk, welches in der Entstehung sich befindet, gestellt werden. Eine Aufstellung zeigt auch hier gut die Frage von Absicht und Umsetzung, die Gestaltung der Figuren, die Beziehung der Figuren zueinander und „Stimmigkeit“ der Gestaltung auf. Durch entsprechende Umstellungen können I“stimmige Ideen“ gesammelt werden oder es können vorhandene den vorab ausprobiert werden. Das „eigene Werk“ agieren zu sehen ist schon ein besonderer Genuß !





Stimme - Person - Entwicklung

Unsere Stimme ist der „Abdruck“ unserer Persönlichkeit. Unser Leben – als Mensch oder als Künstler – ist vielfach bestimmt von unserer frühen familiären Prägung, welche wiederum verbunden ist mit dem größeren System der Ursprungsfamilie. Die Aufstellungen zum Thema „Stimme – Person – Entwicklung“ nimmt als Ausgangspunkt diese drei Elemente auf und begibt sich dann auf eine „stimmbiografische Reise“ , sowohl zu den vorhandenen Wünschen und Sehnsüchten als auch zu den historisch-familiären Wurzeln und Kraftquellen. Persönliche Schwierigkeiten und Blockierungen benötigen Lösungen, allerdings Lösungen, die Entwicklungen anregen und Gedanken und Emotionen „öffnen“. .Auch hier ist die Grundlage das ressourcenorientierte systemische Arbeiten, im Verbund mit den Systemaufstellungemn..





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